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Onlineshop erstellen lassen: Kosten, Ablauf und Plattform

Was kostet es, einen Onlineshop erstellen zu lassen, und wie läuft das Projekt ab? Ich zeige dir Kostentreiber, Ablauf und Plattformwahl am Beispiel unseres Shopprojekts Moonou.

Elia SommerfeldElia SommerfeldGründer & GeschäftsführerE-Commerce7 Min. Lesezeit
Moonou Onlineshop auf Desktop und Smartphone mit Lampen in der Produktübersicht

Du willst online verkaufen, aber zwischen Baukasten, Freelancer und Agentur weißt du nicht, wo du anfangen sollst? Und vor allem: Was kostet es, einen Onlineshop erstellen zu lassen, und wie läuft so ein Projekt eigentlich ab? Genau diese Fragen höre ich in fast jedem Erstgespräch. In diesem Beitrag zeige ich dir, worauf es ankommt, welche Faktoren die Kosten treiben und wie du die passende Plattform findest. Als roter Faden dient unser wichtigstes Shopprojekt: Moonou, eine Marke für 3D gedruckte Lampen, die wir seit dem ersten Tag begleiten.

Onlineshop erstellen lassen oder selbst bauen?

Ein einfacher Shop ist heute schnell aufgesetzt. Ein Template, ein paar Produkte, ein Zahlungsanbieter, fertig. Das Problem: Ein Shop, der existiert, ist noch lange kein Shop, der verkauft. Der Unterschied liegt in den Details, die man erst bemerkt, wenn Besucher kommen und trotzdem nicht kaufen.

Wenn du deinen Onlineshop erstellen lässt, bezahlst du nicht für Seiten, sondern für Entscheidungen. Welche Struktur hat das Sortiment? Wie findet jemand auf dem Smartphone in wenigen Klicks sein Produkt? Wie wird der Shop später mit Werbung, Tracking und Warenwirtschaft verbunden? Diese Fragen entscheiden darüber, ob dein Shop wachsen kann oder ob du in einem Jahr wieder von vorne anfängst.

Selbst bauen lohnt sich vor allem dann, wenn du ein sehr kleines Sortiment hast, erst einmal testen willst und Zeit mitbringst. Sobald der Shop ein echter Umsatzkanal werden soll, zahlt sich ein Team aus, das Design, Technik und Vermarktung zusammen denkt.

Was kostet es, einen Onlineshop erstellen zu lassen?

Die ehrliche Antwort: Es hängt vom Umfang ab. Pauschalpreise ohne Briefing sind meistens Lockangebote, bei denen das Wichtige später extra kostet. Statt dir eine Zahl aus dem Nichts zu nennen, zeige ich dir lieber, woraus sich der Preis zusammensetzt. Dann kannst du Angebote auch wirklich vergleichen.

Die wichtigsten Kostentreiber

  • Design: Ein angepasstes Theme ist günstiger als ein komplett eigenes Design. Wenn du dich als Marke abheben willst, ist ein individuelles Design oft die bessere Investition.
  • Anzahl und Komplexität der Produkte: Zehn Produkte ohne Varianten sind etwas anderes als ein Sortiment mit Größen, Farben und Konfiguratoren.
  • Sonderfunktionen: Produktkonfiguratoren, 3D-Ansichten, individuelle Filter oder B2B-Preise brauchen zusätzliche Entwicklung.
  • Schnittstellen: Die Anbindung an eine bestehende Warenwirtschaft, Versanddienstleister oder ein CRM kostet Zeit, spart dir aber später jeden Tag Handarbeit.
  • Content: Produktfotos, Texte und Markenauftritt. Wenn hier noch nichts existiert, ist das oft der größte Posten.
  • Laufende Kosten: Plattformgebühren, Apps oder Plugins, Hosting, Wartung und Weiterentwicklung.

Einmalig und laufend sauber trennen

Viele unterschätzen die laufenden Kosten. Ein Shop ist kein Projekt, das man einmal abschließt. Er wird gepflegt, erweitert und an neue Produkte angepasst. Lass dir deshalb immer beide Seiten aufschlüsseln: was der Aufbau kostet und was der Betrieb pro Monat kostet. Dazu kommt das Budget, mit dem du Besucher in den Shop holst, denn ohne Traffic gibt es keine Bestellungen.

Der Ablauf: So entsteht dein Shop

Bei uns läuft ein Shopprojekt in klaren Phasen ab. Das schafft Planbarkeit und verhindert, dass kurz vor dem Livegang noch Grundsatzfragen auftauchen.

  1. Kickoff und Analyse: Wir lernen dein Produkt, deine Zielgruppe und deine Ziele kennen. Was soll der Shop in einem Jahr leisten?
  2. Strategie und Konzept: Sortimentsstruktur, Navigation, Seitenaufbau und die Frage, welche Plattform passt.
  3. Design: Wir gestalten die wichtigsten Seiten wie Startseite, Kategorie, Produktseite und Warenkorb, zuerst für das Smartphone.
  4. Entwicklung und Integration: Technische Umsetzung, Zahlungsarten, Versand, Schnittstellen und rechtliche Pflichtseiten.
  5. Tracking: Damit du später weißt, welche Kampagne welche Bestellung bringt.
  6. Testing und Launch: Tests auf allen Endgeräten, Testbestellungen, dann geht der Shop live.
  7. Optimierung: Nach dem Start schauen wir auf echte Daten und verbessern, was Kunden ausbremst.

Wie lange das dauert, hängt vor allem davon ab, wie schnell Inhalte wie Produktdaten, Bilder und Texte bereitstehen. Bei den meisten Projekten ist nicht die Technik der Engpass, sondern der Content.

Welche Plattform passt zu deinem Onlineshop?

Die Plattformwahl ist eine der wichtigsten Entscheidungen, wenn du einen Onlineshop erstellen lassen willst, denn ein späterer Wechsel ist aufwendig. Die bekanntesten Optionen sind Shopify und WooCommerce. Daneben gibt es Systeme wie Shopware für größere Sortimente.

  • Shopify ist eine gehostete Komplettlösung. Du musst dich nicht um Server und Updates kümmern, zahlst dafür eine monatliche Gebühr und arbeitest im Rahmen der Plattform.
  • WooCommerce ist eine Erweiterung für WordPress. Du hast mehr Freiheit und volle Kontrolle über deine Daten, bist aber selbst für Hosting, Updates und Sicherheit verantwortlich.
  • Individuelle Lösungen lohnen sich, wenn bestehende Systeme wie eine Warenwirtschaft eng angebunden werden müssen oder sehr spezielle Abläufe abgebildet werden sollen.

Mein Tipp: Entscheide nicht nach Bauchgefühl oder danach, was ein Bekannter nutzt. Entscheide danach, was dein Shop in zwei Jahren können muss. Einen ausführlichen Vergleich findest du in unserem Beitrag zu Shopify und WooCommerce.

So sind wir bei Moonou vorgegangen

Moonou stellt 3D gedruckte Lampen her. Seit Dezember 2023 begleiten wir die Marke als Full-Service-Partner: von der Shopentwicklung über Branding und Produktfotografie bis zu Google Ads und Meta Ads. Die Hauptziele waren von Anfang an klar: Shop entwickeln, Neukunden gewinnen und die Werbekanäle so aufbauen, dass sie mit dem Shop zusammenspielen.

Wir haben deshalb nicht nur die technische Basis für den Shop gelegt, sondern parallel ein Performance-Marketing-System mitgedacht. Dazu gehörten ein eigenständiges Markendesign, hochwertige Produktfotos und Design-Guidelines für einen einheitlichen Look. Die Kampagnen auf Google und Meta haben wir laufend gemeinsam mit dem Shop optimiert. So sanken die Werbekosten durch datengetriebene Optimierung, während die Verkaufszahlen stiegen. Heute verkauft Moonou über 1.000 Lampen im Monat.

Startseite des Moonou Onlineshops auf Desktop und Smartphone mit Lampendesigns und Bestsellern

Moonou: die Startseite des Shops mit Lampenkategorien und Bestsellern, auf Desktop und Smartphone.

Was du daraus mitnehmen kannst: Shop, Branding und Performance Marketing müssen ineinandergreifen. Ein Shop, der von Anfang an für Kampagnen gebaut ist, lässt sich später viel leichter skalieren. Alle Details liest du in der Moonou Case Study.

Zweites Beispiel: Hygienemarkt24 im B2B

Hygienemarkt24 ist ein B2B Onlineshop für Reinigungs- und Hygienebedarf mit über 10.000 Artikeln. Hier zeigt sich, was nach dem Aufbau kommt: Ein großes Sortiment bringt nichts, wenn neue Geschäftskunden den Shop nicht finden. Hygienemarkt24 wollte mehr Neukunden, die direkt im Shop bestellen. Wir haben dafür drei Monate lang Google Ads geschaltet, ausgerichtet auf kaufbereite Geschäftskunden und sauber getrackt bis zur Bestellung. Über die Kampagnen kamen neue Geschäftskunden, die direkt im Shop gekauft haben.

Onlineshop Hygienemarkt24 auf Desktop und Smartphone mit Top-Kategorien und Produkthighlights

Hygienemarkt24: der B2B Shop für Reinigungs- und Hygienebedarf auf Desktop und Smartphone.

Weitere Shopprojekte im Überblick

H-Linie: Für das Startup für modulare Steckmöbel haben wir von Januar 2024 bis Januar 2025 die Marke und einen Onlineshop auf Shopify-Basis umgesetzt, mit Produktkonfigurator und 3D-Produktvisualisierungen.

Onlineshop von H-Linie auf Desktop und Smartphone mit Regalsystem und dem Claim Designermöbel, die mitwachsen

H-Linie: der Shopify-Shop für modulare Möbel auf Desktop und Smartphone.

Oboen Börse: Das Fachgeschäft seit 1998 hatte eine technisch veraltete Website mit unübersichtlicher Navigation. Wir haben ein neues Design mit Mega-Menü und optimierter Mobile-Ansicht entwickelt, die bestehende Warenwirtschaft integriert und den Checkout optimiert. Die Ladezeiten liegen unter 2 Sekunden.

Neue Website der Oboen Börse auf Desktop und Smartphone mit Kategorien Oboen kaufen, mieten und Werkstatt

Oboen Börse: der neue Auftritt des Fachgeschäfts auf Desktop und Smartphone.

Fehler vermeiden, wenn du einen Onlineshop erstellen lässt

Aus unseren Projekten kennen wir die Stolpersteine, die Zeit und Geld kosten. Die meisten lassen sich vermeiden, wenn man sie früh anspricht.

  • Der Shop wird ohne Vermarktung geplant. Ohne Plan, woher Besucher kommen, bleibt auch der schönste Shop leer.
  • Tracking kommt erst nachträglich. Wer erst nach dem Launch misst, verliert wertvolle Daten aus der Startphase.
  • Produktbilder werden unterschätzt. Online kann niemand anfassen. Bilder ersetzen den Laden.
  • Zu viele Apps und Plugins. Jede Erweiterung kostet Ladezeit und oft auch monatliche Gebühren.
  • Mobile wird zuletzt gedacht. Viele deiner Kunden kaufen auf dem Smartphone. Dort muss der Shop zuerst funktionieren.

Woran du eine gute Shop-Agentur erkennst

Eine gute Agentur fragt zuerst nach deinen Zielen und erst danach nach Farben. Sie kann dir zeigen, welche Shops sie selbst gebaut hat und was daraus geworden ist. Und sie denkt über den Launch hinaus: Wer betreut den Shop, wer optimiert ihn, wer bringt die Besucher? Bei uns sitzen Design, Entwicklung und Performance Marketing in einem Team. Wie wir Websites und Shops gestalten, siehst du auf unserer Seite zum Webdesign in Leipzig.

Dein nächster Schritt: die kostenlose Potenzialanalyse

Du willst einen Onlineshop erstellen lassen oder deinen bestehenden Shop neu aufstellen? Dann lass uns gemeinsam draufschauen. In der kostenlosen Potenzialanalyse klären wir, welche Plattform zu dir passt, welche Funktionen du wirklich brauchst und mit welchem Aufwand du rechnen solltest. Ehrlich und ohne Verkaufsdruck. Trag dich einfach unten in das Formular ein, ich melde mich zeitnah bei dir.

Elia Sommerfeld
Geschrieben vonElia SommerfeldGründer & Geschäftsführer

Elia hat PNP Media gegründet und ist bei jedem Kundenprojekt Dein fester Ansprechpartner, von der Strategie bis zum Ergebnis.

Kostenlos und unverbindlichWir schauen uns Dein Projekt an.In der Potenzialanalyse zeigen wir Dir, wo Dein Shop oder Deine Kampagnen gerade Geld liegen lassen.Potenzialanalyse anfragen

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