Du willst eine neue Website und fragst dich zuerst: Was kostet das eigentlich? Wer nach Website erstellen lassen Kosten sucht, findet Angebote von ein paar Hundert Euro bis weit in den fünfstelligen Bereich. Das verunsichert, und zwar zu Recht. Denn hinter dem Wort „Website“ steckt mal ein einfacher Onepager, mal ein Vertriebsinstrument mit Schnittstelle zur Branchensoftware. In diesem Beitrag zeige ich dir, welche Faktoren den Preis wirklich bestimmen, welche Größenordnungen am Markt üblich sind und woran du erkennst, ob ein Angebot zu deinem Ziel passt. Dabei greifen wir auf echte Projekte zurück, die wir bei PNP Media in Leipzig umgesetzt haben.
Website erstellen lassen: Kosten hängen am Ziel, nicht an der Seitenzahl
Die häufigste Frage im Erstgespräch lautet: „Was kostet eine Website mit fünf Unterseiten?“ Die ehrliche Antwort: Die Seitenzahl sagt wenig. Viel wichtiger ist, was die Website für dein Unternehmen leisten soll. Eine digitale Visitenkarte, die nur Kontaktdaten zeigt, ist ein völlig anderes Projekt als eine Seite, die jeden Monat planbar Anfragen bringen soll.
Bevor du Angebote vergleichst, solltest du deshalb für dich klären:
- Wer soll die Website besuchen, und gibt es mehrere Zielgruppen mit unterschiedlichen Fragen?
- Was soll ein Besucher am Ende tun: anrufen, ein Formular ausfüllen, buchen, bewerten lassen?
- Müssen Daten aus anderen Systemen automatisch auf der Seite erscheinen, etwa Immobilien, Termine oder Produkte?
- Wer pflegt die Inhalte später, und wer kümmert sich um Technik, Sicherheit und Updates?
- Gibt es schon ein Logo, Farben und Bilder, oder muss der Markenauftritt mitentwickelt werden?
Je klarer diese Antworten sind, desto genauer kann eine Agentur kalkulieren. Und desto besser lassen sich Angebote überhaupt vergleichen.
Die wichtigsten Kostentreiber im Überblick
Aus unseren Projekten sehen wir immer wieder dieselben Bausteine, die den Aufwand und damit den Preis bestimmen.
Konzeption und Seitenstruktur
Eine gute Website beginnt nicht mit Design, sondern mit der Frage, welche Wege Besucher nehmen sollen. Sobald du mehrere Zielgruppen hast, etwa Privatkunden und Geschäftskunden oder Käufer und Verkäufer, braucht jede ihren eigenen, klaren Weg zur Anfrage. Diese Konzeptionsarbeit kostet Zeit. Sie ist aber genau der Teil, der später über Anfragen entscheidet.
Individuelles Design statt Baukasten
Ein fertiges Template ist günstiger, sieht aber oft austauschbar aus. Ein individuelles Design, etwa in Figma entworfen, transportiert deine Marke und lässt sich exakt auf deine Inhalte zuschneiden. Der Mehraufwand liegt in Entwürfen, Abstimmungsrunden und der Gestaltung für Smartphone und Desktop.
Texte, Bilder und Inhalte
Viele unterschätzen diesen Punkt. Wer Texte selbst liefert, spart Budget, braucht aber selbst Zeit. Wer Texte schreiben lässt, bekommt Inhalte, die auf die Fragen der Zielgruppe antworten. Dazu kommen Fotos, Grafiken oder Mockups.
Funktionen und Schnittstellen
Formulare, Bewertungstools, Buchungsstrecken oder die Anbindung an eine Branchensoftware sind die größten Preistreiber. Gleichzeitig sind sie oft der Grund, warum sich eine Website wirtschaftlich lohnt.
Betreuung nach dem Launch
Eine Website ist nach dem Livegang nicht fertig. Technische Pflege, Sicherheit, Updates und neue Inhalte gehören zu den laufenden Kosten, die du von Anfang an einplanen solltest.
Typische Preisspannen als Marktorientierung
Wichtig vorab: PNP Media hat keine öffentliche Preisliste, und jedes Projekt kalkulieren wir individuell nach Umfang. Die folgenden Spannen sind eine grobe Orientierung, wie sie dir am deutschen Markt bei Agenturen und Freelancern häufig begegnen. Sie sind keine Preise von uns.
- Einfacher Onepager oder kleine Visitenkarten-Website: häufig im unteren vierstelligen Bereich, oft auf Basis eines Templates.
- Individuelle Unternehmenswebsite mit Konzeption, eigenem Design und mehreren Unterseiten: meist im mittleren vierstelligen bis niedrigen fünfstelligen Bereich.
- Website mit Schnittstellen, Buchungssystem oder eigener Software: in der Regel im fünfstelligen Bereich, je nach Komplexität auch darüber.
- Laufende Betreuung: meist als monatliche Pauschale, abhängig davon, ob nur Technik oder auch Inhalte gepflegt werden.
Wenn dir ein Angebot deutlich unter diesen Größenordnungen begegnet, lohnt ein genauer Blick: Was ist enthalten, was fehlt? Oft sind Konzeption, Texte oder Betreuung nicht dabei, und die Kosten kommen später.
Woran du ein gutes Angebot erkennst
Ein Angebot sollte nicht nur einen Endpreis zeigen, sondern nachvollziehbar machen, wofür du bezahlst. Achte auf diese Punkte:
- Klare Leistungsbeschreibung: Konzeption, Design, Umsetzung, Texte und Funktionen sind einzeln aufgeführt.
- Ziel der Website: Die Agentur hat verstanden, was die Seite leisten soll, und schlägt passende Anfragewege vor.
- Mobile Darstellung: Responsive Design ist selbstverständlich und nicht als Extra versteckt.
- Zeitplan: Es gibt realistische Etappen vom Kickoff bis zum Livegang.
- Betreuung: Es ist klar geregelt, wer sich nach dem Launch um Technik und Sicherheit kümmert.
- Referenzen: Du kannst echte Projekte anschauen, die live sind.
Ein billiges Angebot, das am Ende keine Anfragen bringt, ist teurer als ein solides Projekt, das sich über die Zeit bezahlt macht.
So sind wir bei der Deutschen Waldhilfe vorgegangen
Die Deutsche Waldhilfe ist ein junges Unternehmen im Waldsektor. Sie bringt Waldbesitzer, deren Flächen geschädigt sind, mit Unternehmen zusammen, die regionale Wiederaufforstung finanzieren. Zum Start gab es keine Website und keinen Kanal, über den Anfragen planbar hereinkommen. Unsere Aufgabe war ein Auftritt, der zwei sehr unterschiedliche Zielgruppen abholt und Vertrauen in ein erklärungsbedürftiges Thema schafft. Genau hier steckt der größte Teil des Aufwands: in Konzeption und Nutzerführung.
Wir sind in klaren Schritten vorgegangen:
- Kickoff und Analyse: Geschäftsmodell, Zielgruppen und Wettbewerb verstehen.
- Konzeption: Seitenstruktur und Nutzerführung für Waldbesitzer und Unternehmen.
- Design in Figma: ein eigenständiger Look, der das Thema Wald hochwertig und glaubwürdig zeigt.
- Umsetzung: eine schnelle, voll responsive High-End-Website mit sauberer Technik.
- Betreuung und Ausbau: laufende technische und inhaltliche Pflege nach dem Launch.
Deutsche Waldhilfe: Die neue Startseite mit dem Claim „Grün wachsen statt Grün waschen“, in Figma gestaltet und für Desktop und Smartphone umgesetzt.
Auf der Website stehen die Angebote für die Zielgruppen nebeneinander: CO2-Zertifikate aus regionalen Aufforstungsprojekten, ein Bonus für Waldeigentümer und der Hinweis auf die staatliche Förderung der Wiederaufforstung. So findet jeder Besucher schnell den Teil, der ihn betrifft. Die Website ist damit kein Kostenpunkt, sondern die Grundlage, auf der Anfragen entstehen. Alle Details findest du in der Case Study zur Deutschen Waldhilfe.
Deutsche Waldhilfe: Der Bereich „Was wir unseren Kunden bieten“ stellt die Angebote für Unternehmen und Waldbesitzer übersichtlich nebeneinander.
Warum Funktionen den Preis rechtfertigen können
Zwei weitere Projekte zeigen, wie unterschiedlich Websites aufgebaut sein können, auch in derselben Branche. Beide kommen von Immobilienmaklern aus Leipzig, und trotzdem lag der Aufwand an ganz anderen Stellen.
accept-immobilien: eine eigene Immobilienschnittstelle
Für accept-immobilien, einen Leipziger Makler mit über 23 Jahren Markterfahrung, haben wir den kompletten digitalen Auftritt neu aufgebaut. Das technische Herzstück ist eine von uns entwickelte Immobilienschnittstelle: Alle Objekte aus der Maklersoftware laufen automatisch auf die Website, als vollwertige Exposé-Seiten im eigenen Corporate Design. Neue Angebote sind sofort online, vermittelte Objekte verschwinden automatisch. Von der Konzeption bis zum Livegang hat das vier Monate gedauert. So ein Projekt kostet mehr als eine einfache Website, spart dem Team aber jeden Tag Zeit.
accept-immobilien: die neue Website auf Laptop, Tablet und Smartphone, auf der die Objekte über eine eigene Schnittstelle automatisch erscheinen.
Heimat Makler: erst die Marke, dann die Website
Bei Heimat Makler stand am Anfang keine Website, sondern die Marke. Wir haben zuerst die Corporate Identity entwickelt, dann die Seitenstruktur konzipiert und die Website komplett neu gebaut, inklusive Immobiliensuche, Verkaufsseiten und klaren Anfragewegen für Eigentümer. Hier fließt also zusätzlich Budget in den Markenaufbau, dafür passt am Ende alles zusammen. Mehr dazu in der Case Study zu Heimat Makler.
Heimat Makler: Die neue Website im eigenen Markenauftritt führt Eigentümer direkt zu Verkauf und Wertermittlung.
Die Lehre aus beiden Projekten: Vergleiche nicht nur Preise, sondern das, was die Website für dein Geschäft tun soll. Mehr zu unserem Vorgehen liest du auf unserer Seite zum Webdesign aus Leipzig.
Website erstellen lassen: Kosten realistisch planen
Zum Schluss ein paar praktische Tipps, damit dein Projekt nicht aus dem Ruder läuft:
- Plane neben der Erstellung immer ein Budget für die Betreuung nach dem Launch ein.
- Starte mit den Seiten, die wirklich Anfragen bringen, und baue den Rest später aus.
- Kläre früh, wer Texte und Bilder liefert, denn das ist oft der größte Zeitfresser.
- Lass dir Funktionen wie Schnittstellen oder Buchungsstrecken separat ausweisen, damit du priorisieren kannst.
- Frag nach Referenzen aus deiner Branche und schau dir die Seiten live an.
Was kostet deine Website? Lass es uns gemeinsam herausfinden
Die Kosten, wenn du eine Website erstellen lassen willst, hängen an deinem Ziel, deinen Inhalten und den Funktionen, die du brauchst. Eine pauschale Zahl hilft dir deshalb wenig. Was dir hilft, ist ein ehrlicher Blick auf deine Ausgangslage. Genau das machen wir in unserer kostenlosen Potenzialanalyse: Wir schauen uns deinen aktuellen Auftritt an, besprechen deine Ziele und sagen dir, welcher Umfang für dich sinnvoll ist. Trag dich einfach unten im Formular ein, ich melde mich persönlich bei dir.